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Polo 1 x 1

Die Pologemeinde wächst stetig. Unerlässlich sind für Neueinsteiger ein paar grundlegende Kenntnisse über das Spiel. Im Schnelldurchlauf werfen wir also einen Blick auf die wichtigsten Eckdaten des Jahrtausende alten Ballspiels, dessen Faszination sich kaum jemand entziehen kann.

Das Team

Jeder der vier Spieler trägt entsprechend seiner Position auf dem Feld eine Nummer. Nr. 1 ist der Angreifer, Nr. 2 ein Mittelfeld-Spieler. Nr. 3 ist der taktische Dreh- und Angelpunkt, das Herz des Teams, und Nr. 4 (auch »back« genannt) ist der Verteidiger auf der hintersten Position. Während sich 1 und 2 nach vorne orientieren, übernehmen 3 und 4 die Verteidigungsaufgaben und bauen das Spiel von hinten auf.

Das Spielfeld

Das Spielfeld der German Polo Masters Sylt ist 200 Meter lang und 120 Meter breit. Die beiden jeweils 3 Meter hohen Torpfosten stehen 8 Yards (das entspricht etwa 7,20 Metern) auseinander und sind aus Sicherheitsgründen nicht fest im Boden verankert. Als Torerfolg einer Mannschaft wird jeder Ball gerechnet, der zwischen den gedachten Verlängerungslinien der Pfosten – egal in welcher Höhe – von einem Spieler hindurchgeschlagen wird.

Die Spielzeit

Ein Spiel besteht in Deutschland in der Regel aus vier Spielabschnitten, den sogenannten Chukkern. Ein Chukker hat 7,5 Minuten, bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten. In den Pausen zwischen den Spielabschnitten müssen die Pferde gewechselt werden. 

Seitenwechsel

Nach jedem Tor wechselt die Spielrichtung. Diese Regel stammt aus der Zeit, als englische Offiziere in der Abendsonne Indiens Polo spielten und die Spielrichtung gegen die untergehende Sonne ein echter Nachteil war. Durch den Wechsel der Spielrichtung haben beide Teams dieselben Voraussetzungen.

Das Handicap

Jeder Spieler hat ein individuelles Handicap auf einer Skala von -2 (Anfänger) bis +10. Auf der ganzen Welt gibt es derzeit nur ein Dutzend Spieler mit einem Handicap von +10. Rund 90 Prozent der Polospieler bewegen sich in einem Bereich von 0 bis +2. Das Teamhandicap addiert sich aus den jeweiligen Einzelhandicaps der Spieler. Treffen Mannschaften mit unterschiedlichem Teamhandicap aufeinander, erhält die Mannschaft mit dem niedrigeren eine Torvorgabe.

Die Schläge

Ähnlich wie im Tennis wird »forehand« und »backhand« geschlagen – und das auf beiden Seiten des Pferdes (rechte Seite: »off-side«, linke Seite: »nearside«). Der Schläger wird immer in der rechten Hand geführt. 

Line of the Ball

Die Linie des Balls und das Wegerecht bilden die Grundlage des Spiels. Die Linie des Balls ist die weitergedachte Richtungslinie des geschlagenen Balls. Diese Linie darf von einem Gegner nicht gekreuzt werden. Der Spieler, der seinem geschlagenen Ball auf gerader Linie folgt oder als erster auf die Linie des rollenden oder fliegenden Balles einschwenkt, darf nicht von einem anderen Spieler gekreuzt werden.

Schläger und Ball

Der Poloschläger (auch Stick genannt) besteht aus Bambus oder Weidenholz und darf nur in der rechten Hand geführt werden. Je nach Größe von Pferd und Reiter sind die Sticks zwischen 122 cm und 137 cm lang. Das Endstück heißt »Zigarre«. Die Bälle bestehen heute zumeist aus Kunststoff, haben einen Durchmesser von rund zehn Zentimetern und wiegen etwa 130 Gramm. Hart geschlagene Bälle erreichen Geschwindigkeiten von 130 km/h.

© Polo +10

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
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